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...und wir steigen ein in unser erstes kenianisches Wochenende.

Rückblick: 

Wir sind immer noch überwältigt, wie gut unsere Reise geklappt hat. Der Flug , das Gepäck, das schnell und KOMPLETT kam, die Einreise in das Land, die Kinder die einfach super mitgemacht haben, die Taxifahrer die für uns Gewehr bei Fuß standen...

Ohne größeren Stau kamen wir am Montag Mittag hier in unserem neuen zu Hause an. Erst mal alle Koffer raus aus dem Auto und dann sind wir erst mal in das nahegelegenen Shopping Center gegangen um etwas zu essen. Die Pizza im Magen tat allen gut und gestärkt gingen wir zurück um unsere Zimmer indem riesigen Haus in Beschlag zu nehmen. Da aber diese Zimmer zum Teil Monate nicht bewohnt waren und dort nicht sauber gemacht wurde hieß es erst mal putzen. So haben wir bis abends geschrubbt und erste Koffer ausgepackt, Betten bezogen , noch mehr geputzt, Lebensmittel eingekauft und ... geputzt. aber dann lagen doch alle irgendwie in einem Bett nachdem wir Matratzen und Decken in etwa 15 Zimmern zusammengesucht haben... Ihr könnt euch denken, wir haben geschlafen wie die Steine. 

Am Dienstag ging es weiter mit putzen, putzen und nochmal putzen und Koffer auspacken. Da man ja in Deutschland alle Koffer wild durcheinander gepackt hat damit im Falle eines Verlustes nicht die Kleidung von einem komplett weg sind, war es entsprechend aufwendig alles wieder auseinander zu klamüsern.

Vom Koffer bis z.B. zu meinem Kleiderschrank sind es je gut 50 Schritte gewesen. :-)

Überraschend kam Dienstag morgen unsere Freundin Doreen mit ihren zwei Kindern zu Besuch. das war ein tolles Wiedersehen und tat vor allen Dingen den Kindern gut. So hatten wir mal eine Zwangspause vom Stress.

Auch Mittwoch wurde weiter geputzt und ausgepackt. Nachmittags waren wir bei einer anderen Familie eingeladen und wir haben die Gemeinschaft und das gemeinsame Abendessen sehr genossen.

Da das Auto gerade nicht fahrbereit ist, da diverse Dinge nicht in Ordnung sind und der Kenianische TÜV seit einem Jahr abgelaufen ist, mussten wir etwa 3 km Fußmarsch aufnehmen um zu besagter Familie zu gelangen.

Es war wie eine kleine Weltreise. Einige Botschaften haben wir abgelaufen:

Irak, Brasilien, Senegal, USA, Botswana  und dann noch das große UN Hauptquartier.

Nairobi ist unglaublich vielfältig und interessant.

Inzwischen sind alle Koffer ausgepackt und die meisten Zimmer in einem bewohnbaren Zustand. Die Küche ist zur Hälfte geschrubbt und so eingeräumt wie es für uns momentan am besten passt. 

Die erste Erdbeerbestellung geliefert, Marmelade eingekocht, ein Milchlieferant gefunden, Joghurt und Quark hergestellt und am Wochenende wird dann Brot gebacken.

Ausblick: Nächste Woche ist das Auto hoffentlich fahrbereit nachdem Daniel heute den ganzen Tag damit beschäftigt war alles technische zu klären (Batterie, Bremsen, Reifen...) Die Tage davor musste der Papierkram geklärt werden bezüglich des abgelaufenen TÜV´s.

Aber dann wollen wir mal sehen ob wir noch das ein oder andere an sightseeing machen können.

Bisher haben unsere Mädels viel Geduld mit uns, wenn wir vor lauter Arbeit wenig Zeit für sie haben. 

So das Solls erst mal sein von hier.

Bis die Tage :-)