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Die letzen Wochen war „unser“ Haus, also das ehemalige Missionarskinder-Internat der AEM mehr als gut belegt. Neben uns sechs waren bis zu 18 weitere Gäste im Haus! Es war eine sehr bunte Mischung aus vielen verschiedenen Ländern, Kontinenten und Hintergründen.

Wir hatten eine amerikanische Missionarsfamilie aus Tanzania zu Gast. Kurz davor ist bereits eine australische Familie angekommen die im Sudan arbeitet, sie haben jetzt die Eltern zu Gast und werden dan ganzen November mit sieben Personen bleiben.

Neben diesen Gästen haben wir ein junges Mädel aus Ruanda die bei der Deutschen Welle eine Ausbildung macht und jetzt beim ZDF Studio Nairobi ein Praktikum absolviert. 

Wir hatten eine UN Praktikantin aus Hong Kong, die aber in Neuseeland aufgewachsen ist. Jetzt eine Chinesin die in Hong Kong studiert. Dazu eine Kanadierin die ein Kinderheim hier gegründet hat, das mit jetzt gerade mal 22 Jahren.
Vorgestern ist eine Polin dazu gekommen die in einem Luxus Hotel hier in der Nähe arbeitet und dort als Dessert Bäckerin arbeitet.
Morgen kommen fünf Südafrikaner die mit einem alten VW T3 von Südafrika nach Deutschland fahren (www.followthebus.org)!

Am Samstag kommt eine Inderin dazu die in der Schweiz beim CERN und der UN arbeitet.Es ist eine unfassbar bunte Mischung in allen Belangen! Aber es ist eine Freude (fast immer…) diese Leute alle zu beherbergen und vor allem ein Stück mit ihnen etwas zu teilen. Wir hatten bis zu 20 Leute im Haus, mehr Gäste als Decken, so das wir unsere abgegeben haben und einige Nächte gefroren haben!

Viele sind nicht das was eigentlich unser erster Zielgedanke als Missionars-Gästehaus war. Aber wir sehen es als eine riesige Chance an, wir machen keinen Hehl aus unsere Motivation warum wir hier sind und einige unsere Gäste haben sich auch schon zur Gemeinde einladen lassen. Einer unsere Gäste hat bei dem Besuch in der Gemeinde festgestellt das die Kollegen mit denen sie über Monate im UN Büro gearbeitet hat auch Christen sind! Unter Chinesen ist man wohl nicht so offen was den Glauben angeht. 

Wir sind erstaunt in welche Richtung sich die Nutzung des Hauses entwickelt, aber sehen darin eine große Chance Umgang mit vielen Menschen zu haben mit denen man sonst nie in Kontakt treten würde.