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Die letzten Tage war ich in anderer Mission unterwegs. Das "Nest" zu dem auch das Halfway Haus gehört hat in den letzten Jahren ein sehr ambitioniertes Projekt verwirklicht. Neben einem Babyheim wurden kleine Häuser gebaut in denen Familien leben sollten die ein Baby adoptieren wollen. Leider sind seit ca. 2 Jahren Adoptionen durch Ausländer in Kenia komplett verboten. Deshalb werden die Häuser jetzt vermietet um Einkommen für das Projekt zu bekommen. So war auhc der Plan, die Häuser sollten das überleben des Projektes sichern.

Leider wurden in der Bauphase durch die Firma, die die Bauleitung hatte viele sehr grobe Fehler begangen. Durch einen falschen Kleber sind alle PVC Wasserleitungen undicht. Wegen fehlenden Unterbau sind die Dächer undicht. Wegen falscher Verlegung sind alle Fliesen abgefallen. Wegen, hmm man weiss nicht warum, wurde der Carport falsch herum errichtet so das kein Auto drunter passt.... So geht die Liste weiter.

Das Projekt hat nach vielen Versuchen eine Ausbesserung zu bekommen die Abschlussrechnung gekürzt, die selbst bezahlten Ausbesserungen bis dahin waren bereits das dreifache des gekürzten Betrages.
Leider besteht die Firma auf Zahlung der Rechnung, verlangt 20% Zinsen und so sit allein der streitige Zinsbetrag bereits im höheren 5-stelligen Eurobereich!

Ich habe in letzter Zeit geholfen die Dinge etwas zu ordnen und sortieren und zu sehen mit welchen Schäden man am ehesten Aussicht auf Erfolg in der anstehen Schichtung hat. Die Gesamtliste der Baufehler umfasst sicher an die 300 Punkte, aber es erscheint sinnvoller sich auf die 4-5 gröbsten und offensichtlichsten Fehler zu konzentrieren.
Heute nun war Begehung mit mit dem Bausachverständigen der das Projekt ind er Schlichtung vertritt, selbst er als Kenianer war mehr als entsetzt über die Füle der Mängel und auch die grobe Fahrlässigkeit.

Es wird spannend wie die Schlichtung weitergeht den die Sache ist sehr verfahren und mittlerweile kaum nachzuvollziehen.